Nachtübungen...Nach unserem wunderbaren Ausflug in die Vesteraalen Inseln machten wir es uns gemütlich auf dem Schiff, bis dann wieder Action angesagt war. Da das Wetter gut war, machte der Käpt'n einen Ausflug zur Einfahrt des Trollfjords. Die Einmündung des Trolljiords in den Raftsund ist nur 100 Meter breit, begrenzt durch steil aufragende Berge. Während des Sommers kann bei Tageslicht ein Hurtigrutenschiff hineinfahren, in der Dunkelheit ist es wie die Suche nach einem winzigen Eingang. Das Schiff tastete sich langsam an den Eingang heran, nachdem die Scheinwerfer angingen, konnte man die Einfahrt erkennen und die Lichter des kleinen Dorfs, das sich im Fjord befindet. Für mich sah das aus wie den Faden durch ein kleines Nadelöhr zu bringen. Es war auch ein bisschen unheimlich, ich bin froh, dass er nicht weitergefahren ist, die hohen Berge links und rechts bei der Einfahrt wirkten in der Dunkelheit schon sehr bedrohlich. 

Die Fötelis zeigen zwei Perspektiven, Anna war auf Deck 5 vorne an der Front, ich war auf Deck 7 in der Panorama Lounge. 





Zum Abendessen gab es dann wieder eine Begegnung mit einem nordwärts fahrenden Hurtigruten-Schiff, der Trollfjord. 


Und dann kam der Nordlicht-Alarm, zuerst über die App, dann auch von der Brücke. Und wieder sind wir im Pyjama aufgesprungen und auf Deck gestürmt. Es war eine klare Nacht, aber da der Mond kurz vor Vollmond-Status steht, war es schwierig, die Nordlichter zu sehen. Das Smartphone kann da gottseidank mehr erkennen. 




Wieder ein Gefühl der Dankbarkeit, dass wir das sehen dürfen :-). 

Die Nacht war dann wieder recht unruhig, das Schiff musste gegen den Wind ankämpfen und machte viel Lärm. 

Als ich meinen morgendlichen Deckrundgang machte, hat es mich fast vom Schiff geweht, und ich konnte meine Morgenföteli nur aus der Deckung heraus machen. Unheimlich, wieviel Kraft der Wind hat. 



Im Video ist sichtbar, wieviel Mühe es mich kostet, das Handy festzuhalten. 

Und hier noch unsere aktuelle Position: 







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